Klaus privat

Moogmagier, Musiker, Mensch
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The Bishop
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Klaus privat

Beitrag von The Bishop » Mi 19. Jan 2011, 21:27

Sicher, private Details sind eigentlich irrelevant, wenn es um die Musik geht, aber ich finde, es rundet das Bild eines Künstlers ab, wenn man auch ein bisschen über den Künstler selbst weiß.

Ich kenne ihn natürlich nicht persönlich, aber irgendwie hinterlässt Klaus auf Konzerten, in Berichten oder in Interviews immer den Eindruck, ein netter, lockerer und unkomplizierter Mann zu sein. Er hat Humor und Selbstironie und nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn er seine Meinung vertritt.

Er war wohl einige Male verheiratet, hat auch Kind(er), ist der Patenonkel von Klaus Schroeder, dem Sohn von Robert Schroeder. Er wohnt in Hambühren, ein kleines Städtchen in der Heide, wo sich auch sein privates Studio befindet. Sein Geburtstag ist der 04. August 1947.

Wie würdet Ihr ihn beschreiben? Kennt jemand von Euch ihn persönlich?
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The Bishop
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Re: Klaus privat

Beitrag von The Bishop » Do 4. Aug 2011, 19:40

Heute wird Klaus 64 Jahre alt...Happy Birthday und alles Gute für die Zukunft ...auf dass da noch viele Veröffentlichungen und Konzerte kommen mögen... :lol:

Übrigens wird unser Forum damit 2 Jahre alt...ich hatte es zufällig genau an Klaus' Geburtstag 2009 gestartet... :idea:
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hook
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Re: Klaus privat

Beitrag von hook » Do 4. Aug 2011, 20:59

Na, Glückwunsch allenthalben ...

Meine bescheidenen Kenntnisse sagen von einer einzigen sehr lang und noch immer währenden Ehe, zwei (hoch gebildeten) Töchtern und einem wundervoll schlaftrunkenen Hambühren (wo ich doch ganz ehrlich mal durchgefahren, angehalten und dann mit einem breiten Grinsen weitergefahren bin).
Er ernährt sich altersentsprechend, trinkt keinen Alk mehr, geht gern im angrenzenden Wald spazieren und nutzt mittlerweile einen WALKING-Stick für mehr als 30 Minuten Weg.

well then, happy B, mein lieber !

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Tobias
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Re: Klaus privat

Beitrag von Tobias » Fr 5. Aug 2011, 08:11

Das mit den Töchtern wäre mir neu (aber man weiß ja nie ...). Seine Söhne erwähnt er jedoch hin und wieder. Im Rheingold-Bonus sieht man sie, damals studierten sie wohl beide Jura. Und seine Frau sieht man auf dieser Seite ganz unten: http://www.cosmiccagibi.org/interview_KS.htm Toll!

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The Bishop
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Re: Klaus privat

Beitrag von The Bishop » Sa 6. Aug 2011, 11:16

Ich hätte jetzt auch gesagt 2 Söhne statt 2 Töchter... ;)

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hook
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Re: Klaus privat

Beitrag von hook » Mo 8. Aug 2011, 20:04

Sehe ich auch so, habe mich daja wohl fett vertan ... ja ja im Rheingold sind sie dabei. Passiert mir sonst nicht, sorry.

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Re: Klaus privat

Beitrag von ambient » Mi 10. Aug 2011, 13:59

Tobias hat geschrieben:Das mit den Töchtern wäre mir neu (aber man weiß ja nie ...). Seine Söhne erwähnt er jedoch hin und wieder. Im Rheingold-Bonus sieht man sie, damals studierten sie wohl beide Jura. Und seine Frau sieht man auf dieser Seite ganz unten: http://www.cosmiccagibi.org/interview_KS.htm Toll!
das ist ja in franz. :-)
last es mal übersetzten :-) !
ihr bekommt kopfschmerzen, mit mühe kann man sich das zusammen reimen :-)
jedoch schöne bilder die man sonst so nicht zu sehen bekommt
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Re: Klaus privat

Beitrag von CHRIS LANG » Mo 31. Okt 2011, 07:42

hallo freunde,

auch - wenn ichs nicht so gern im internet breittrete - ich denke am 4.8. immer an klaus,
ich schätze ihn als mensch und künstler sehr, habe ihn viel zu verdanken! ;)
möge er uns lange erhalten bleiben,
gesund, mit witz, charme und guter musik.

im namen aller fans
danke - ks - dass es dich gibt

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Tobias
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Re: Klaus privat

Beitrag von Tobias » Mo 31. Okt 2011, 11:20

Chris, Du sprichst mir aus dem Herzen!

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Re: Klaus privat

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 19:13

Klaus Schulze 1947 – 2250
Was wäre aus dem Schlagzeuger Klaus Schulze geworden, hätte nicht ein gewisser Dr.Robert“Bob“ Moog ab 1963 seine Moog-Synthesizer gebaut ?
Der weltweit als Pope of Electronics, Godfather of Techno oder schlicht al „KS“ verehrte Elektronik-Pionier Klaus Schulze ist wie stets um eine spontan ironische antwort nicht verlegen: “Vielleicht ein Kirchenorganist ? Hahaha. Nein, ernsthaft, bevor ich meinen ersten Moog bekam – das war für mich wie Weihnachten hoch zehn !. – hatte ich schon mal mit dem Schlagzeug aufgehört und an meiner Orgel rumgeschraubt, damit sie anders klingt. Das waren diese Zwitscher-Sounds auf „Irrlicht“ (1972) und „Cyborg“ ( 1973). Ich wäre auf jeden Fall nicht Schlagzeuger geblieben, denn das hat mir Ende der Sechziger schon keinen richtigen spaß mehr gemacht. Obwohl meiner Meinung nach jeder Musiker mal ein paar Jahre Schlagzeug spielen sollte, um Groove und Rhythmus auch rein physisch zu begreifen. Denn das ist ja ein Vorurteil über elektronische Musik – dass sie nicht physisch ist, nicht sinnlich, Für mich ist Elektronik total sinnlich.“
Womit Klaus Schulze anlässlich der Neuveröffentlichung seines bislang mehr als ein halbes Hundert Soloalben umfassenden Ceuvres (diverse 10-, 25-, und 50 –CD-Box-Sets und zahllose Nebenprojekte nicht eingerechnet !) zugleich eine ungestellte Frage schon halb beantwortet hätte: Was unterscheidet KS´ Arbeit mit elektronischen Klangerzeugern vom Ansatz anderer Gurus of Electronic Music ?
KS: “Mein Ansatz ist vielleicht ein bisschen spielerischer, auf jeden Fall sehr physisch. Ich brauche dieses physische Element - dass die Stücke Grooven und sofort passieren ! Das war auch ein Grund dafür, dass ich mich1971 entschieden habe, nicht mehr in Gruppen zu spielen, sondern solo. Ich war von den Diskussionen in den Gruppen – was spielen wir jetzt, und wie spielen wir das ! genervt. Die Diskussionen dauerten oft länger als die Zeit, in der man Musik gemacht hat. Nichts für mich !“
Psy Free (1967 – ´69), Tangerine Dream (1969 - ´70), Ash Ra Tempel )1070 - ´71): das waren die ersten Karrierestationen, mit denen Klaus Schulze die legendäre “Berliner Schule” der Elektronischen Musik mitbegründete. „Als wir damals in der Berliner Underground – Szene anfingen, haben wir nach einer Musik gesucht, die nichts mit englischer oder amerikanischer Popmusik zu tun hat. Wir wollten was eigenes machen, was Neues ! Aber wir wussten, dass wir für eine neue Musik auch ein neues Instrumentarium brauchten – nicht Gitarren oder Schlagzeug. Da kam uns die parallele Entwicklung der Synthesizer genau recht.
Es war perfektes Timing, es kam alles zusammen; die neue Technologie, ein neues Gedankengut in der Musik und ein kulturelles Klima, in dem man auch nicht-kommerzielle Musik machen konnte.“
„Vorbilder für das, was ich dann Solo – nach Tangerine Dream und Ashra Tempel - gemacht habe, gab es nicht. Es gab zwar den amerikanischen Komponisten Morton Subotnik, der schon rein elektronisch gearbeitet hat, aber den kannte ich damals noch nicht. Die einzigen, die kannte, waren die Minimalisten Terry Riley und Steve Reich – aber die waren ja nicht voll elektronisch. Nur in ihren Konzepten – im wiederholen und Verändern von Phrasen, im Arbeiten mit einer gewissen Art von Sequenzen – war die Struktur der Musik, die mir vorschwebte, schon irgendwie angedacht. Aber im Grunde bin ich in s Leere gestartet, ohne zu wissen wohin die Reise geht.
Musikalisch ging Schulzes Reise hinein in einen Kosmos aus strikt elektronischen Klängen, in dem das Format der 3-Minuten-Pop-Single von Beginn an für absolet erklärt war. Die Komposotionen des Epikers KS können dauern. „Für mich braucht ein Stück einfach Zeit , bis es anfängt, zu leben. Theroretisch könnte ich natürlich das, was du „episch“ nennst auf die 3 Minuten runterkürzen, die im Pop üblich sind. Aber dann würde die Dramaturgie der Stücke brutal zusammenbrechen. Marian Gold, der Sänger der Gruppe Alphaville, hat das mal versucht, als ich mit ihm zusammen Stücke gemacht habe. Aber selbst er hat gesagt: Ich habe jetzt diese 25 Minuten auf 12 Minuten zusammengeschnitten. Noch kürzer kriege ich es nicht hin, dann bricht alles zusammen. Es ist bei mir warscheinlich so wie bei manchen Autoren. Ein autor schreibt einen Roman, und irgendwann merkt er, dass die Personen in dem Roman nur das machen was sie wollen. Viele meiner Komposotionen sind solche Selbstläufer. Aber frag mich nicht, wie das kommt. Seit meiner ersten Platte habe ich für meine Stücke immer Zeit gebraucht.“
Karrieretechnisch führte Schulzes Reise zunächst ins Ausland“ Dass ich den ersten großen Erfolg in Frankreich hatte, liegt sicher daran, dass die Franzosen damals wesentlich offener für Experimente waren. Ehe die Deutschen was Neues akzeptieren, musste schon der Stempel „Hit in USA !“ oder „Hit in England.“ Draufstehen Darum habe ich diesen Umweg gemacht – zwangsläufig. Wir sind alle, auch Tangerine Dream und Ash Ra , mit kleinen Zeitverschiebungen beim englischen Label Virgin gelandet. Und als unsere Musik international rauskam und sogar die Amerikaner sagten: Das ist ja eine geile Musik – und so was aus Deutschland !, sind auch die Deutschen aufgewacht, und X kam in die deutschen Charts. Aber das war 1978, und „X“ war schon meine 10.Platte !“ Ein Vierteljahrhundert gilt das Kürzel“KS“ auch im Heimatland des Propheten längst als Synonym für Elektronik der avanciertesten Art – und Klaus Schulze als moderner Klassiker. Zeit, sich in nunmehr 6.Lebensjahrzehnt allmählich in die verdiente Rente zu verabschieden ? „Was soll ich denn da, Herr Kollege ? Ich fange doch gerade erst an, hahaha ! Und ich will schon noch mitbekommen, wie es mit der Elektronik weiter geht. Ich meine, zur Zeit herrscht in der Szene sicher ein bisschen Stillstand. Als es ´89 mit Techno losging, war auf jeden Fall mehr Bewegung drin. Aber jetzt haben sich die Typen eingegroovt, haben zum Teil großen Erfolg und stricken ihr Konzept weiter. Ich warte auf die nächste Revolution. Sie wird kommen, da bin ich total optimistisch. Und dann will ich dabeisein. Irgendwann höre ich sicher mal auf – vielleicht 2250 ? Erst, wenn sie mich in einer Kiste hier aus dem Studio tragen !“
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Re: Klaus privat

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 19:14

Klaus Schulze
„Ich spiele Synthesizer“,
Meine Musik entsteht spontan ich komponiere beim Improvisieren Auf Grund materieller wie ideeller Erfahrungen entstehen Strukturen in meiner Musik, die man als meinen “Stil“ bezeichnet. Ich fing als Schlagzeuger an; spielte anglo-amerikanische Popmusik nach, und begann dann bald mit meiner Gruppe Psy Free nach eigenen Wegen zu suchen. 1970 stieß ich zu Tangerine Dream – dort wurde ebenfalls versucht, klanglich Neues zu finden. Ein Jahr später gründete ich die Gruppe Ash Ra Tempel. Hier versuchte ich, mit der klassischen Rockbesetzung die übliche Form dieser Musik zu erweitern; später wurde diese Spielart als Space-Rock übernommen und bekannt. Vom Rock hatte ich allerdings bald die Nase voll, möchte aber Zeit keinesfalls missen. Es machte allen viel Spaß, wir übten nie, und alles entstand unmittelbar durch musikalische wie menschliche Übereinstimmung. Meine erste Solo-LP (Irrlicht, 1971) entstand mit einfachsten technischen Hilfsmitteln und der Hilfe eines Orchesters, das mich und meine neuartige Musik für verrückt hielt. Der kommerzielle oder gar künstlerische Erfolg war gleich Null. Die Reaktion des Großteils der Medien entsprach etwa der des Orchesters.
Im Febuar 1973 gab ich das erste, „Große“ Konzert, in Paris. Die Reaktion des Publikums konnte man nur als enthusiastisch beschreiben. Das war mein Durchbruch in - vorerst – Gallien.
Bald darauf wurden meine (inzwischen waren Cyborg und Picture Music erschienen) drei LP´s im Ausland vertrieben, und die Presse-Reaktionen waren äußerst erfreulich. Anders als in der BRD, wo ich lange mit Vorurteilen vor allem gegen Synthesizer – zu kämpfen hatte.
Es folgte eine Zeit der Versuche; neue Instrumente wurden probiert oder angeschafft, mein Studio ausgebaut, eine neue LP erschien; Blackdance. Kurze Zeit war ich Toningenieur, Produzent und Gesellschafter bei einem Projekt, das die damals neue „Kunstkopftechnik“ einführte. Gegen Ende 1974 war ich technisch für Solo-Konzerte vorbereitet. Meine Anlage umfasste neben vier Synthesizern und einigen Keyboards eine gute P.A. und einen hervorragenden Mixer, der es mir erlaubte, Live plattenreife Musik zu spielen (und umgekehrt): die beiden folgenden Platten wurden quasi „live“ im Studio eingespielt. Tourneen führten mich durch Belgien, Holland, Italien, Frankreich, die Schweiz und vereinzelt auch in einige deutsche Städte.
Allmählich war der aufkommende Erfolg und vor allem der Einfluß meiner Musik nicht zu verleugnen. Die Reaktion in Konzerten, die positive und anschwellende „Fan“ – Post, die steigenden Plattenverkäufe sowie das Interesse von Plattenfirmen und anderen Musikern an mir und meiner Musik zeigten deutlich, dass ich nicht umsonst durchgehalten hatte. Doch immer noch waren Tangerine Dream und ich die einzigen, die diese „Synthesizer-Musik“ konsequent ausübten und sich um Anerkennung bemühten. Mehr und mehr Leute er-und bekannten, dass sie gleichfalls Synthesziser spielen wollten und erbaten Hilfe und Auskunft. (Diverse technische Hilfe sowie generelle Informationen über das heutige Popmusik-Verständnis kann jeder Interessierte im monatlich in Köln erscheinenden Fachblatt Musikmagazin finden. Da gibt es keinen Schmock-Journalismus, keine Hofberichterstattung, und keine nur nostalgischen Reminiszenzen. Ein Großteil der gelieferten Informationen befasst sich auch mit meinen Instrumenten, den Synthesizern.)
Mit vielen der schon damals Interessierten bin ich noch heute in Kontakt. Ein paar dieser treuen „Fans“ schickten Bänder mit eigenen Aufnahmen, und eine Gruppe, die sich nach meiner ersten LP „Irrlicht“ nannte, folgte meiner Einladung, mich bei einer Tournee zu begleiten. Eine andere Gruppe, die japanische Far East Family Band, lernte ich in Hamburg kennen. Im August ´75 flog ich auf ihre Einladung hin nach Tokio und mischte dort ihre erste LP (Nipponijin, auf Vertigo ) ab. Eine hervorragende Gruppe, die durchaus am Stil und in der Qualität von Pink Floyd gemessen werden kann. Leider wurde die F.E.F.B. von der Plattenfirma nicht genügend bekannt gemacht. Seit einiger Zeit erreichen mich eine Menge Anfragen von Interessierten, und es scheint, diese Platte entwickelt sich zu einem Geheimtip. Im Herbst 75´ nachdem meine Platte Timewind erschienen war, zog ich von Berlin in die Lüneburger Heide „Timewind“ erhielt – und als bemerke ich nicht ohne Stolz - einen internationalen Schallplattenpreis; einen Preis, den in den drei Jahren vor mir Soft Machine, Jimi Hendrix und Pink Floyd erhalten haben.
Nach einer erneuten Tournee durch die Schweiz und Italien, auf der mich der Berliner Gitarrist Günter Schickert begleitete (aber nicht spielte), produzierte ich in England die zweite LP der „Far East Family Band“ (Parallel World, in Europa nicht erschienen). Auch zu diesem Job lud ich Günter ein – bereits in den 60er Jahren hatten wir zusammen musiziert, und bei einem zufälligen Wiedertreffen ergab sich spontan eine schöne musikalische Harmonie. Inzwischen hat Günter eine Solo – LP produziert (Samtvogel, auf Brain) und in Berlin hat er einigen Erfolg.
Während der Aufnahmen mit der F.E.F.B. lernte ich unter anderem Stomu Yamash´ta kennen, der mir von seinem Plattenprojekt erzählte, und der dafür einen Synthesizer-Spieler suchte. Von Januar bis März ´76 war ich folglich mit Stomu, Steve Winwood, Mike Shrieve und anderen in englischen Studios. Leider reichte die Zeit nicht, um sich so vertraut zu werden, dass diese Solisten zu einer Gruppe zusammenwachsen konnten. Das Ergebnis dieser Periode ist die LP „Go“ (auf Island). Zwei (natürlich)ausverkaufte Konzerte gaben wir anschließend: Royal Albert Hall, London und Palais des Sports, Paris. Von letzterem Konzert wird ein Mitschnitt veröffentlich.
Viel besser klappte es mit einem anderen alten Bekannten, dem Schlagzeuger Harald Großkopf. Er hatte eine Rockband verlassen und suchte ein neues Betätigungsfeld etwas avant der normalen Rock-Szene. Aus einem kurzem Besuch bei mir wurde ein halbes Jahr. Eine Bestätigung, dass unkompliziertes Miteinandermusizieren nicht nur Spaß macht, sonder kreative Ergebnisse hervorbringt, ist die in dieser Zeit entstandene LP Moondawn. Harald trat übrigens meine alte Schlagzeugstelle bei Ash Ra Tempel (jetzt Ashra) an.
Im Herbst ´76 erhielt ich das Angebot, die Musik für einen Film von Lasse Braun zu komponieren. Meine anfängliche Skepsis wich, als ich Lasse kennenlernte. Ein sehr angenehmer Freak und eine glänzende Zusammenarbeit. (LP´s: Body Love und Body Love Vol.2)
Zu Beginn des Jahres ´77 stand eine riesige Europatournee auf dem Terminkalender meines Managers. Zu einigen dieser Konzerte lud ich als mitwirkenden Gast Arthur Brown ein, der mich vor nahezu zehn Jahren mit seiner ersten LP und seinem Hit „Fire“ überzeugt hatte. Die mir inzwischen sehr vertraute Art des spontanen Zusammenspiels gelang auch hier großartig, und ich werde mit Arthur in Verbindung bleiben.
Nach der Tournee erschien meine achte LP, die kommerziell ein Wagnis war. Wie auf „Moondawn“ versprochen, wird hier eine neue Tür geöffnet. Keine erinnerungsschwangeren Melodien, keine rhytmischen Abfahr-Sequenzen, eher eine bedrohliche Stille, die Darstellung einer Stimmung. Aber wohl mein „fortschrittliches“ Album:Mirage.
Zwischen dem Erscheinen von „Body Love“ und „Mirage“ war ich auf erneute Einladung von Stomu Yamah´ta in den USA. Im Studio von Bobby Colombo entstand unter Mitwirkung einiger Jazz- und Rockgrößen die LP „Go Too“ (auf Arista). Diese Zusammenarbeit war schon weitaus lockerer als bei Go, Nummer 1...
Im Herbst ´77 startete ich zu meiner ersten „richtigen“ Deutschland-Tournee, nachdem ich vorher hier nur sporadisch aufgetreten war. Der Veranstalter kann zufrieden sein, die Tour war ein voller Erfolg. Höhepunkt: die ausverkaufte Berliner Philharmonie.
Der Höhepunkt war aber wohl mein letztes Konzert im Jahr ´77:5500 zahlende Besucher (und es war nicht billig) in einer Brüsseler Kathedrale. Den Rest der noch wartenden Menge musste man nach Beginn umsonst hineinlassen, da einfach keine Karten mehr vorrätig waren. Auch der Pfarrer war begeistert – sooo viele Menschen sind nicht einmal Weihnachten in seinem Gebäude.
Anschließend an den Brüsseler Erfolg flog ich nach Florida, um die filmaufnahmen für „Baracuda“ – The Lucifer Projekt“ zu beobachten. Die Musik, die ich für diesen Film schrieb, entstand in den darauffolgenden Monaten Januar/Febuar ´78. Diese Musik wird auch der Inhalt meines zehnten Albums sein. Wie bei meiner ersten Produktion wirkt auch hier ein Symphonie-Orchester mit; das Verständnis der klassisch ausgebildeten Orchestermusiker war allerdings bereits größer als zu „Irrlicht“ – Zeit, 1971. Dieses zehnte album wird im September 1978 veröffentlich, simultan zu einer erneuten Tournee durch West-Europa, inklusive Deutschland, wo ich in der Zeit vom 1. bis. 15 Oktober auftreten werde.
Zum Schluß möchte ich all denen danken, die mir geschrieben haben. Wo es meine Zeit erlaubte, habe ich selber geantwortet. Nur diese Zeit wird immer knapper. Deswegen habe ich mich aufgerafft und in diesem kurzen Bericht meinen Werdegang beschrieben, da immer wieder danach gefragt wird.

Ich danke und grüße Euch
Klaus Schulze (1978)
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Re: Klaus privat

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 19:15

Klaus Schulze´s erste Werke, IRRLICHT und CYBORG entstanden auf Grund intensiver Beschäftigung mit klassischer Musik. Klaus Schulze´s Musik war zu dieser Zeit, also 1971/72 völlig unbekannt und neuartig, ebenso wie es Synthesizer waren. Die damalige Arbeit wurde dadurch nicht gerade erleichtert. Nicht zuletzt durch Klaus Schulze´s kontinuierliche Arbeit, durch die Veröffentlichung von nun bereits zehn Solo-Produktionen wie durch die Vorstellung seiner Musik in zehn Tourneen durch West-Europa ist die Einstellunggegenüber elektronischen Instrumenten und die Musik damit heute etwas lockerer, offener.
Klaus Schulze versteht sich auch heute noch als „klassischer“ Komponist und Musiker, wobei sein Verständnis von klassischer Musik abweicht von konventionellen Vorstellungen.
Abgesehen von der Kirchenmusik war jede Musik, die wir heute als Klassik abtun oder in den Himmel heben, zum Zeitpunkt ihres Entstehens Unterhaltung. Sie ist es heute in gesteigertem Maße, trotz der Anstrengungen sie mit dem Image „Ernst“ (mit großem E) zu versehen. Das sagt nichts über ihre Qualitäten, nur über die formen der aktuellen Rezeption.
Klassische Musik ist für unsere Ohren und für unser Bewusstsein, besonders bei der jüngeren Generation, museal, überholt. Die das glaubten, orientieren sich an so quantitativen Dingen wie der Instrumentierung oder der Form der Komposition und der Darbietung. Diese Formen, vor allem die der Darbietung, sind allerdings antiquiert. An der Qualität, an der Aussage der Musik , haben diese Formen, die nur den Zugang zu ihr verstellen, den geringsten Anteil. Übersehen und überhören wir diese Äußerlichkeiten, dann entdecken wir dahinter Qualität, Ausdruck von Emotionen; oft verpackt in waghalsigen Kombinationen von Thema, Instrumentierung, Rhytmusvielfalt in genauer Berechnung der gewollten Zusammenhänge. Nicht Zappa hat das erfunden. Und im Gegensatz zu heutigen „seriösen Avantgardisten“ wurde von den damaligen Komponisten (wie auch von Klaus Schulze) der Zuhörer nicht vergessen. Bei aller Gewagtheit, die heute von vielen die sie ablehnen, bewusst oder unbewusst okkupiert und korrupiert ist, bleibt ein wohlklang erhalten, ein innerer Zusammenhalt, der sich dem Hörer (manchmal nach einiger Zeit, die er braucht, um sich die Ohren zu reinigen)erschließt.
„ Ein Künstler ist niemals seiner Zeit voraus, aber die meisten Leute sind weit hinter der Zeit zurück. „Edgar Varese
Marshall McLuhan hat festgestellt, dass die Geschichte der Menschheit charakterisiert ist durch eine Folge von Akten technischer Erweiterungen der menschlichen Kapazität. Die Wirkungen dieser technischen Errungenschaften bringen eine radikale Veränderung unserer Umwelt, unserer Formen des Denkens, des Fühlens und Wertens mir sich.
Dabei zeichnet sich die Tendenz ab, die alte Umwelt in den Rang einer Kunstform zu erheben (siehe oben, Klassik), während gleichzeitig die neuen Bedingungen als korrupt und erniedrigend betrachtet werden. In jeder Epoche haben nur wenige Künstler die Kraft und die Kühnheit, im unmittelbaren Kontakt mit der Umgebung ihrer Zeit zu leben und zu Arbeiten.
Klaus Schulze macht seine Musik mit der ihm heute zur Verfügung stehenden technischen Kapazität. Seine Instrumente sind Synthesizer und moderne Tonstudios. Diese von Menschen geschaffenen Mittel sind weder korrupt noch erniedrigend, sind weder schlechter noch besser als eine Violine oder ein Piano. Ein Synthesizer ist kein „synthetisches“ Instrument. Der Sinn des Wortes „Synthese“ liegt woanders; in der „Verknüpfung“ zur Einheit“. Die Logik, die ja in der Musik eine nicht geringe Rolle spielt, kennt ein „synthetisches Urteil“: Vom Gegenstand wird etwas neues ausgesagt, das nicht aus seinem Begriff folgt. Die „Synthesis“ ist eine höhere form, in der die Widersprüche (These und Antithese)aufgehoben sind. Also ein durchaus positiver Begriff, der eher mit „künstlerisch“ als mit „künstlich“ zu tun hat.
Das oben beschriebene klassische Verständnis von heutiger Musik legt – sicher nicht bewusst – Klaus Schulze bei seiner Musik zugrunde. Es ist bekannt, dass die Alten Meister gern improvisieren, und es liegt in der Sache der Natur, dass davon keine Zeugnisse vorhanden sind. In etwa gleichem Maße wie sie improvisiert auch Klaus Schulze. Bei der täglichen Beschäftigung mit der eigenen Musik ergeben sich zwangsläufig Muster Strukturen, Themen, die dann letztendlich in eine Komposition fließen. Wurden Kompositionen früher dem damals modernsten Medium, also dem Druck, übergeben, so gestattet der heutige Stand der Technik die Veröffentlichung als Schallplatte oder Band.
Der diesem Album beigelegte Notendruck sei als Hilfsmittel für die gedacht, die es benötigen, die Spaß daran haben, oder die es Klaus nicht zugetraut haben, Aus oben genannten Gründen ist´s natürlich ein Anachronismus.
Ob nun Noten oder moderne Medien – das Nachvollziehen der Musik von Klaus Schulze ist nicht allzu einfach, vor allem weil ein allgemeines Bewusstsein über diese Musik fehlt, und damit z.B. auch die Motivation für den Erwerb der Notwendigen Reproduktionsmittel. Aber auch sie, die Nachahmer, gibt es bereits...
„Der Komponist offenbart das innerste Wesen der Welt und spricht die tiefste Wahrheit aus, in einer Sprache, die seine Vernunft nicht versteht.“ Schoppenhauer
Klaus Schulze in einem Interview:
„Meine Musik entsteht nur aus meiner Empfindung heraus. Was zu hören ist, das sind meine Gedanken und Empfindungen, die ich zwar bearbeite und musikalisch gestalte, die ich aber nicht systematisiert habe. Alles was sich vielleicht an abstraktem Äußeren, an rein musikalischen Formen, an Struktur und Anordnung in meiner Musik abspielt, das ist nicht Selbstzweck (genauso wenig wie das Mittel Synthesizer), das ist einfach ein Mittel der Persönlichkeit des Musikers, sich auszudrücken. Wenn in dieser Musik neben rein elektronischen Klängen barocke Klänge auftauchen, dann ist das weder ein Gegensatz um seiner selbst willen, noch ist es bloße Spielerei. Es ist ein Gefühl einer Persönlichkeit in ihrer augenblicklichen Situation, ein Gefühl, das auch eingebettet ist in der Erfahrungen und die Einflüsse unserer Umwelt. Meine Musik ist nicht analytisch, sie ist primär eine Synthese. Sie beinhaltet das, was mich prägt. Musik ist in erster Linie Gefühl, Empfindung. Nicht die technische Kenntnis, sondern die Fähigkeit zu SPIELEN macht den Musiker aus. Das gilt selbstverständlich und gerade für das Spielen mit meinen Instrumenten den Synthesizern.“

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Re: Klaus privat

Beitrag von moon » So 21. Apr 2013, 03:37

ambient hat geschrieben:[...] Essay by K.D. Mueller (1978)
Möönsch, ambient, da hast Du Dir ja richtig viel Arbeit gemacht mit dem posten der ganzen Texte hier - danke dafür! Da ich die ganzen Re-releases nicht habe, kannte ich die Texte zu den einzelnen Platten noch nicht. Dieser hier von Mueller '78 kam mir allerdings irgendwie (alt-) bekannt vor... das habe ich doch schon mal vor vielen Jahren gelesen... wo stand das denn ursprünglich drin?

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Re: Klaus privat

Beitrag von ambient » So 21. Apr 2013, 13:27

das habe ich alles aus den (bei)heften abgeschrieben.
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Re: Klaus privat

Beitrag von The Bishop » Mo 22. Apr 2013, 13:01

moon hat geschrieben:
ambient hat geschrieben:[...] Essay by K.D. Mueller (1978)
Möönsch, ambient, da hast Du Dir ja richtig viel Arbeit gemacht mit dem posten der ganzen Texte hier - danke dafür! Da ich die ganzen Re-releases nicht habe, kannte ich die Texte zu den einzelnen Platten noch nicht. Dieser hier von Mueller '78 kam mir allerdings irgendwie (alt-) bekannt vor... das habe ich doch schon mal vor vielen Jahren gelesen... wo stand das denn ursprünglich drin?
Das ist der alte Text aus der "X." Doppel-LP :!:
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Re: Klaus privat

Beitrag von moon » Di 23. Apr 2013, 03:34

The Bishop hat geschrieben:Das ist der alte Text aus der "X." Doppel-LP :!:
Guck! So einfach kann's sein. Na, die LPs habe ich schon laaange entsorgt... da wäre ich nicht mehr drauf gekommen, ich hatte auf sowas getippt wie das Buch von dem Schwinn, das meine Schwester hat.

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Re: Klaus privat

Beitrag von The Bishop » Di 23. Apr 2013, 13:00

moon hat geschrieben:
The Bishop hat geschrieben:Das ist der alte Text aus der "X." Doppel-LP :!:
Guck! So einfach kann's sein. Na, die LPs habe ich schon laaange entsorgt... da wäre ich nicht mehr drauf gekommen, ich hatte auf sowas getippt wie das Buch von dem Schwinn, das meine Schwester hat.
Du hast dann aber eine coole Schwester, wenn sie das Buch "Klaus Schulze - Eine musikalische Gratwanderung" hat... ;)
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Re: Klaus privat

Beitrag von moon » Do 25. Apr 2013, 05:49

The Bishop hat geschrieben:Du hast dann aber eine coole Schwester, wenn sie das Buch "Klaus Schulze - Eine musikalische Gratwanderung" hat... ;)
Najaaa... sie ist halt deutlich jünger als ich und da gab es so eine Phase, da war alles toll, was der Bruder toll fand. Im Zuge dessen damals vor vielen Jahren der Erwerb des Buches. Zuletzt hörte ich von ihr, sie sei inzwischen von KS etwas ab. Seitdem spreche ich nicht mehr mit ihr!






:ugeek:

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Re: Klaus privat

Beitrag von renault94 » Mo 5. Aug 2013, 22:32

Lieber Klaus alles GUTE zu deinen 66. GEBURTSTAG I LOVE YOU[/color]

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Re: Klaus privat

Beitrag von mapri » Mo 5. Jan 2015, 14:18

Ja, ich hatte 1990 in Dresden die Ehre mit KS nach seinem Konzert zu sprechen. Ich denke noch heute sehr gern daran zurück. Er war toll freundlich und neugierig zum hören seiner Musik damals. Möchte die Begegnung nicht missen. Auch meine Frau war von ihm begeistert.

spooky
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Re: Klaus privat

Beitrag von spooky » Di 4. Aug 2015, 12:26

Happy Birthday, lieber Klaus Schulze!

spooky
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Re: Klaus privat

Beitrag von spooky » Do 4. Aug 2016, 14:46

Happy Birthday! Alles Gute und beste Gesundheit lieber Klaus!

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