Adelbert von Deyen

von Jarre bis Schiller
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Krass
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Adelbert von Deyen

Beitrag von Krass » Mo 17. Okt 2011, 14:23

Wundert mich das Adelbert von Deyen hier nicht erwähnt wird.
Der war doch ein grosser Fan von KS und hat versucht ihn zu imitieren.
Sogar die Covers von Nordborg und Sternzeit erinnern an frühe Klaus Schulze Cover.

Nun gelang es ihm zwar nicht wie Klaus zu klingen. Aber seine frühen Werke sind doch sehr gut anzuhören.
Hört euch mal "Nordborg" an. Das Stück "Moonrise". Das ist total schön.....

spooky
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Re: Adelbert von Deyen

Beitrag von spooky » Mo 17. Okt 2011, 19:40

Krass hat geschrieben:Aber seine frühen Werke sind doch sehr gut anzuhören.
Hört euch mal "Nordborg" an. Das Stück "Moonrise". Das ist total schön.....
Finde ich auch! Mir gefällt vor allem Iceland ! Hab mir die Sternzeit und Nordborg
vor einiger Zeit direkt vom Künstler als CD-R mit original Cover zugelegt...

spooky
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Re: Adelbert von Deyen

Beitrag von spooky » Do 11. Aug 2016, 10:01

... im Oktober wird "Sternzeit" von AvD wiederveröffentlicht.
"Nordborg" folgt 2017:

Adelbert von Deyen blickt auf keine typische Musikerlaufbahn
zurück. Die Anfänge Ende der 70er beschreibt er so: »Um den
Feierabend sinnvoll zu nutzen, kaufte ich mir einen gebrauchten
Synthesizer, mehrere elektronische Tasteninstrumente sowie eine
Tonbandmaschine und noch ein paar Kleinigkeiten. Tagsüber
arbeitete ich als Retuscheur bei einer Tageszeitung, abends
komponierte ich meine elektronischen Sphärenklange, oft bis tief in
die Nacht hinein. Nach etwa acht Monaten hatte ich die ersten
Kompositionen fertiggestellt. Ich schickte Kopien an mehrere
Plattenfirmen und hatte sofort Glück: Die Hamburger Firma Sky
Records war interessiert, und 1978 wurde meine erste Schallplatte
unter dem Titel Sternzeit in einem von mir selbst gemalten Cover
weltweit veröffentlicht.«
Für einen Newcomer wie Adelbert von Deyen war das ein Glücksfall,
denn bei diesem 1975 von Günter Körber gegründeten Label
waren bereits Alben von Elektronik- und Krautrock-Größen wie
Michael Rother, Hans-Joachim Roedelius und sogar Brian Eno
erschienen. Öffentliche Aufmerksamkeit war allein dadurch schon
garantiert. Das Album Sternzeit trug die Katalognummer SKY 019
und zahlt damit zu den frühen Releases auf diesem Label.
Auf diesem ersten Album finden sich schon viele Elemente, die
auch die beiden Nachfolgealben dominieren (VÖ im Januar 2017):
volle Analog-Flachen, mit dem ARP Odyssey erzeugtes Windrauschen
und mit viel Gespür gesetzte Synth-Effekte. Die B-Seite
enthalt nur einen einzigen Titel, dessen Basis ein gehaltener
Orgelton mit Vibrato ist, der eine hypnotisierende Schwebewirkung
entfaltet. Für solche Zwecke fixierten Keyboarder damals nicht
selten Tasten der Orgeln oder auch Synthesizer mit Klebeband im
angeschlagenen Zustand.
Adelbert von Deyen ist ein unkonventioneller Musiker, der auf
Konzerten sitzend, dem Publikum den Rücken zugewandt, seinen
Gerätepark bediente. Seine Freigeistigkeit zeigt sich nicht zuletzt
auch darin, dass er seine Leidenschaften nach künstlerischer
Gestaltung und Musik vorbehaltlos verfolgte. Die Mischung und
Produktion dieses Albums übernahm Adelbert von Deyen in seinem
eigenen kleinen Studio auf einem Revox-A77-Tonbandgerät.

Quelle: http://www.bureau-b.com/

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