Miditerranean Pads (1990)

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Album-Bewertung Miditerranean Pads (1990)

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The Bishop
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Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von The Bishop » Do 20. Jan 2011, 22:54

ALBUM-INFO
[attachment=0]Miditerranean.jpg[/attachment]
Artist: Klaus Schulze
Titel: Miditerranean Pads
Recorded: 1989
Performed: KS, Georg Stettner, Elfi Schulze (voice)

Titel:
1) Decent Changes (32:38)
2) Miditerranean Pads (14:12)
3) Percussion Planante (25:01)

Bemerkungen:
Elfi Schulze ist die Ehefrau von KS.
Dateianhänge
Miditerranean.jpg
Miditerranean.jpg (14.64 KiB) 6153 mal betrachtet

ambient
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von ambient » Mi 23. Feb 2011, 12:51

auf der cd ist kein titel der mich überzeugt :D
muss wohl an meinem geschmack liegen olaf :D
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The Bishop
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von The Bishop » Mi 23. Feb 2011, 16:07

Musst dich nicht rechtfertigen Frank :)

Die Miditerranean Pads war die erste CD vom Klaus, die ich mir selbst gekauft habe. Daher eins meiner Lieblingsalben, ich mag die langen, hypnotischen Stücke und Rhythmen, die eigentlich ohne Anfang und Ende daher kommen. Könnte ich stundenlang hören.
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ambient
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von ambient » Mi 23. Feb 2011, 17:01

olaf ,
ich mag halt die langen Sphärischen tracks :D
muss wohl auch daran liegen das ich viel dark ambient höre
wo wenig rhythmus drin ist wenn gar keiner.
so ist meine beurteilung zu den cds vielleicht nicht realitisch genug.
ich versuche es aber zumindest. kann sich ja alles noch ändern in der zukunft
arbeite daran
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S-K
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von S-K » Fr 18. Mär 2011, 17:18

Miditerranean Pads war auch einer meiner ersten Klaus Schulze Alben und deshalb ist es mir auch besonders ans Herz gewachsen. "Decent Changes" ist dabei sicherlich der schönste Track. Klingt wirklich nach Mittelmeerraum, Urlaub und Leichtigkeit. :)
"A day without the music from Klaus Schulze is a lost day" S.K.

spooky
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von spooky » Mo 21. Mär 2011, 22:11

Die Miditerranean Pads war nach der lockerflockigen En=Trance kein
einfacher Umbruch. An den zahlreichen Drumsamples mußte ich mich erstmal gewöhnen.
Decent Changes mag ich ebensfalls sehr! Die verträumten ersten zehn Minuten sind klasse.
Der wilde Sampling Part in der Mitte des Stücks gefällt mir weniger.
Percussion Planante ist mir zu hektisch...

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Krass
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von Krass » Fr 24. Feb 2012, 15:59

Bei mir war Miditerranean Pads damals die letzte LP die ich mir von Klaus gekauft hatte.
Zu der Zeit hatte ich aufgegeben zu erwarten, das er wieder in den 70ern klingen wird und die Digitale Phase gefiel mir einfach nicht.
Schon Trancefer, Audentity und En Trance mochte ich damals nicht.

Mitlerweile hat sich das geändert.
Gerade Miditerranean Pads gefällt mir nach jedem hören besser.
Ich mag mitlierweile den sphärischen Klaus genauso wie den Beat-Klaus.
Nur mit dem Opern Klaus habe ich meine Probleme. Aber das auch nur auf Totentag.
Die einlagen auf Black Dance oder Dosburg Online fine ich hin gegen gelungen.

Ich habe mich nur gerade gefragt ob die längere Version von Decent Changes. Die gleiche Version wie auf der LP ist. Eben nur länger.
Oder ob es sich wie bei Mirage um eine ganz andere Version handelt.
Weiss das jemand?

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The Bishop
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von The Bishop » Fr 24. Feb 2012, 16:48

Krass hat geschrieben: Ich habe mich nur gerade gefragt ob die längere Version von Decent Changes. Die gleiche Version wie auf der LP ist. Eben nur länger.
Oder ob es sich wie bei Mirage um eine ganz andere Version handelt.
Weiss das jemand?
Laut "The Works" war die längere Version auf einem separaten Tape, auf dem "ohne Fades" stand. Auf der LP wurde halt nach 25min ausgefaded, bei der ersten CD-Version nach 30min und bei dem Rerelease nach 31min...die Musik auf den CDs ist gleich, die LP habe ich nie gehört... :geek:
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Krass
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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von Krass » Fr 24. Feb 2012, 18:28

The Bishop hat geschrieben:
Krass hat geschrieben: Ich habe mich nur gerade gefragt ob die längere Version von Decent Changes. Die gleiche Version wie auf der LP ist. Eben nur länger.
Oder ob es sich wie bei Mirage um eine ganz andere Version handelt.
Weiss das jemand?
Laut "The Works" war die längere Version auf einem separaten Tape, auf dem "ohne Fades" stand. Auf der LP wurde halt nach 25min ausgefaded, bei der ersten CD-Version nach 30min und bei dem Rerelease nach 31min...die Musik auf den CDs ist gleich, die LP habe ich nie gehört... :geek:
Auf der Lp fehlt auch das Titelstück. :o

Ja dann erst mal vielen Dank. Vieleicht weiss es ja ein anderer.

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Re: Miditerranean Pads (1990)

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 19:03

Klaus Schulze Spricht über „Miditerranean Pads“ Digi Pack 021

„Miditerranean Pads“ is de sensatie van het jaar.
(„Phlox Notes“/Niederlande, Mai 1990)

„Miditerranean Pads“ ist sicher eines meiner perkussivsten Alben – und es gibt eine Menge Samples ! Die viele Percussion rührt daher, dass ich damals wieder Lust auf Schlagzeug hatte. Nur wollte ich nicht wie in den Sechzigern Schlagzeug spielen, sondern für Schlagzeug komponiren. Und wie wilde „Sampling-Arie“ auf dieser Platte eine akzeptable Auswahl von Samples gab – japanische Trommeln, Talking Drums. Diese Samples waren zwar – anders als heute – noch in 8 Bit, aber das hatte für mich seinen Reiz, denn dadurch klang die Percussion sehr knackig.
Mit den vielen Percussion-Samples auf „Miditerranean Pads“ kamen allerdings einige ältere Schulze-Fans nicht auf Anhieb klar. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätten sie mir außer meinen Synthies höchstens noch einen Sequencer oder ein Schalgzeug erlaubt – und, wenn schon noch ein anderer Musiker dabei sein musste, den (Cellisten) Wolfgang Tiebold, sonst keinen. Aber ich kann mich doch nicht in einem so kleinen Karree bewegen ! Und Samples hatte ich ja auch frührer schon benutzt, zum Beispiel die knarrenden Türen in „Sebastian im Traum“ auf „Audentity“ (1983) – einfach, um eine Atmo herzustellen.
Dass durch die Samples eine neue und ganz andere musikalische Stimmung entstehen würde als auf meinen früheren Platten, war mir von Anfang an klar. Darum war ich ein bisschen erstaunt, dass sas manche Leute für eine Art Betriebsunfall hielten und meinten: “Muss das denn alles sein ? Ohne die Samples wäre es schöner.“ Sie hatten wahrscheinlich vergessen, dass schon „Moondawn“ (1976) mit einem arabischen Vaterunser-Sample anfing. Dass ich später von dieser digitalen Sampling-Arie wieder ein bisschen abgerückt bin, hat diesen Fans natürlich gefallen – obwohl der Grund eigentlich nur war, dass sich die Samples als Stilmittel für mich erschöpft hatten.
Aber das ist bei mir immer so: Ich probiere alles Neue erst mal aus und versuche, es so weit wie möglich auszureizen. Wenn es ausgereizt ist, lasse ich es gleich wieder weg, damit sich andere Fans beschweren können. Nee, ernsthaft Herr Kollege: Es ist nicht so, dass ich jemanden ärgern will. Ich will mich nur nicht selbst langweilen ! Dass ich später wieder mehr mit meinen alten Instrumenten gearbeitet habe, hat auch damit zu tun, dass der (Frankfurter Musiker)Pete Namlook zu mir kam, mit dem ich dann die „The Dark Side of The Moog“-Serie gemacht habe. Er sah die alten Moogs bei mir herumstehen und sagte:„Warum machst du nicht mal wieder eine Platte mit den Moogs?“ ?“ Irgendwie hat er mich damit auf den Trip gebracht, meine Moggy-Babies wieder zu beleben. Was mir für eine gewisse Zeit auch Spaß gemacht – bis „Are You Sequenced ?“ (1996). Die Stimme im Titelstück ist die meiner damaligen Freundin und heutigen Frau Elfi. Ich brauchte eine weibliche Stimme – nur als Klangfarbe, nicht für einen Text. Weil Elfi gerade trällernd durchs Studio lief, hielt ich ihr das Mikro hin und sagte: „Träller doch mal hier rein !“ Aber das hatte wirklich nur diesen musikalischen Grund. Aus Sympathie oder Liebe habe ich noch nie gesagt, du darfst mal bei mir mitspielen oder singen. Es muss immer einen musikalischen Grund geben, da bin ich rigoros.
Einen Bonustrack gibt es auf diesem Re-release ausnahmsweise nicht, weil wir mit den 3 Stücken von „Miditerranean Pads“ schon bei knapp 72 Minuten gelandet waren. Da hätte ich, um auf eine Spielzeit von 79 Minuten zu kommen, höchtens 7 Minuten willkürlich aus dem Zusammenhang eines anderen Stücks herausschneiden können. Aber das hätte für mich keinen Sinn gehabt. Und ich bin ja nun auch nicht gerade der Spezialist für 7-Minuten-Stücke ! Darum haben wir eine etwas längere Fassung von „Decent Changes“ auf diese CD gepackt – kein Bonustrack, aber doch ein Bonus.
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