Dreams (1986)

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Album-Bewertung Dreams (1986)

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............X ich kenne das Album (noch) nicht
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The Bishop
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Dreams (1986)

Beitrag von The Bishop » Do 20. Jan 2011, 22:50

ALBUM-INFO
[attachment=0]Dreams.jpg[/attachment]
Artist: Klaus Schulze
Titel: Dreams
Recorded: 1986
Performed: KS, Andreas Grosser (piano), Nunu Isa (guitar), Ulli Schober (drums), Harald Asmussen (bass), Ian Wilkinson (vocals)

Titel:
1) A Classical Move (09:40)
2) Five To Four (07:57)
3) Dreams (09:25)
4) Flexible (04:16)
5) Klaustrophony (24:40)
6) Constellation Andromeda (23:52) Bonus Track

Bemerkungen:
Constellation Andromeda ist eine Variation der Promo-CD Andromeda (2003).
Dateianhänge
Dreams.jpg
Dreams.jpg (5.83 KiB) 6096 mal betrachtet

ambient
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von ambient » Mi 23. Feb 2011, 12:22

auch bei der dreams gefällt mir "nur" ein track
das titelstück dreams (könnte länger sein) :D
andromeda ist mir teilweise zu hektisch
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Niemand ist so verrückt, das er nicht noch einen verrückteren findet, der ihn versteht.
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The Bishop
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von The Bishop » Mi 23. Feb 2011, 16:14

Du magst scheints eher die flächigeren, verträumten Stücke...

Für mich ist die Dreams ein eher durchschnittliches Album, nett anzuhören aber keine wirklichen Highlights. Aber auch keine "Lowlights", sprich schlechten Stücke. Gute Hausmannskost, würde meine Mama sagen :)
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spooky
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von spooky » So 27. Feb 2011, 15:25

Finde das Titelstück "Dreams" absolut Klasse! Ist glaube ich auch ein
favorite von Klaus selber! Klaustrophony gefällt mir auch ganz gut,
wobei ich mir das Stück auch gut ohne die vocals vorstellen könnte...

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The Bishop
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von The Bishop » Mi 5. Okt 2011, 18:51

Das Album ist ja mit Übergängen zwischen den Titeln aufgenommen worden (jedenfalls beim Rerelease). Weiß jemand, ob das auch bei den älteren Versionen so war, oder ob da noch Pausen zwischen den Stücken waren?

Nicht, dass mich die Übergänge stören würden, aber auf meiner Rerelease-CD sind die Tracks so mies gesplittet, dass man immer noch das Ende vom vorhergehenden Titel hört. Ist das bei Euch auch so? :oops:
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Krass
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von Krass » Mi 5. Okt 2011, 21:05

The Bishop hat geschrieben:Nicht, dass mich die Übergänge stören würden, aber auf meiner Rerelease-CD sind die Tracks so mies gesplittet, dass man immer noch das Ende vom vorhergehenden Titel hört. Ist das bei Euch auch so? :oops:
Das habe ich schon von anderen Leuten gelesen

"Etwas störend finde ich bei "Dreams" das unmotivierte Ausblenden mancher Stücke. Unschön ist auch, dass in einigen Fällen die Indexanzeige des CD-Spielers zu früh bzw. zu spät umspringt."
http://www.babyblaue-seiten.de/index.ph ... ent=review

und das ist bei mir auch so. Zumindest auf der RR Fassung.

Eine ältere Ausgabe der CD hatte ich nie.
Habe mich lange mit der LP begnügt.

Dreams fand ich früher ein echt schwaches Album. Das ausser A Classical Move und Dreams nichts interessantes zu bieten hatte.
Mitlerweile gefallen mir aber auch die anderen Stücke. Besonders Klaustrophonie.

Das Nachfolgende Album En=Trance habe ich immer noch keinen Zugang gefunden.
Insofern habe ich bis Dreams kein Album auf dem Zettel das ich nicht durchgängig mag.

Dreams ist sicher kein Geniestreich. Aber es ist wird auch oft unterschätzt finde ich.
Letzendlich ist es ja auch keine reine Schulze Produktion sondern ein Zusammenspiel mit mehreren Musikern.
Dafür gibts den Hut ab.

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Re: Dreams (1986)

Beitrag von spooky » Do 6. Okt 2011, 20:31

Klaustrophony höre ich auch immer noch sehr gerne.
Toller dramaturgischer Aufbau und auch der charismatische Gesang
paßt hier wunderbar. Meine Lieblingsstelle ist der Sequenzwechsel bei 16'55....
Lustig auch das wahrscheinlich unbeabsichtigte "Anzählen" im Hintergrund bei Minute 2'44...
Das Titelstück Dreams bleibt jedoch mein Favourite... Fand auch die Zusammenarbeit mit
Andreas Grosser auf diesem Album und vor allem natürlich bei der BABEL sehr interessant...
EN=TRANCE war meiner Meinung nach dann die logische Weiterentwicklung dieser Phase...

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DerTiefStapler
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von DerTiefStapler » Fr 7. Okt 2011, 08:09

Ups, das mit den Übergängen ist mir noch nicht aufgefallen. Habe auch nur den RR.
Habe das Album eher aus Komplettierungsgründen. Einige Tracks gefallen, aber irgendwie
bleibt nichts hängen... Schade.

CHRIS LANG
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von CHRIS LANG » Mo 31. Okt 2011, 08:46

dreams hätte eine doppel cd mit interface werden können....

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Krass
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von Krass » Mi 7. Mär 2012, 15:25

Ich finde das Album einfach Super

A Classical Move, Dreams und KLaustrophony begeistern mich sehr und lassen mich über die anderen beiden für mich recht schwachen Stücke hin weg sehen.

Vom Bonus Track hätte ich mehr erwartet

Deshalb auch 9 Punkte.
10 vergebe ich nur an die Analogen Aufnahmen.

ambient
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Re: Dreams (1986)

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 19:01

Klaus Schulze Spricht über „Dreams“ Dig Pack Nr.019

Was Klaus Schulze hier macht, hat größte Chancen, einmal als klassische Musik gefeiert zu werden.
(„Music Shop“/Deutschland, November 1986)

Manche Elektronikmusiker listen in Boolets ihren gesamten Gerätepark auf, um den Leuten zu zeigen, was für tolle Geräte sie haben. Ich habe das frührer auch gemacht, zum Beispiel bei „X“ (1978), wo ich jeden meiner geliebten Synthesizer aufgeführt habe. Aber irgendwann habe ich gedacht, das ist doch Blödsinn, jedes einzelne Instrument aufzulisten, und habe bei „Dreams“ einfach „ Klaus Schulze :electronics“ hingeschrieben. Das elektronische Gerät, das ich im Studio oder auf der Bühne habe, betrachtete ich wie ein Orchester. Also könnte man auch „Klaus Schulze: Elektronisches Orchester“ hinschreiben. Es ist für mich einfach ein Klangapparat, der das tut, was ich ihm sage – genauso wie ein Orchester das spielt, was ihm der Komponist und der Dirigent vorgeben. Bei einem Orchester ist es für den Hörer auch uninteressant, wie der dritte Geiger hinten links heißt. Nur finde ich, dass die Musiker, die auf meinen Platten mitspielen, genant werden müssen. Das ist eine Frage von Fairness. Bei „Dreams“ war es ao, dass ich Andreas Grosser von einigen Studiogerätekäufen kannte. Er war zu dieser Zeit für Hausmann-Elektronic in Berlin tätig. Durch ihn lernte ich später übrigens die Gruppe Alphaville kennen, die ich dann ja auch produziert habe. Andy kannte wieder jemanden, der auch wieder jemanden kannte, der um die Ecke wohnt. Irgendwann habe ich gesagt, lass uns die ganzen Kollegen mal hier ins Studio holen und eine kleine Session machen – daraus ist „Dreams“ entstanden. Das heißt, wenn andere Musiker auf meinen Platten spielen, kannst du immer davon ausgehen, dass es Typen sind, bei denen für mich die musikalische und menschliche Chemie stimmt. Anders würde es mir auch keinen Spaß machen.
„Constellation Andromeda“ ist unter den Bonustracks, die jetzt auf den Re-releases meiner Platten erscheinen, ein Sonderfall. Eigentlich wollte ich für die Bonustracks nur Stücke nehmen, die zeitnah zu den Originalalben entstanden sind. Aus 1986, als ich „Dreams“ gemacht habe, gab es bloß nichts, was ich hätte dazupacken können, damit die Leute eine CD bekommen, bei der die Spieldauer wirklich ausgeschöpft ist. Aber ich hatte ein Stück für den Andromeda gemacht, diesen tollen großen Analog-Synthesizer von Alesis. Den Andromeda hatte ich von der Firma bekommen und habe ihr dann für die Frankfurter Musikmesse 2003 ein Stück auf diesen Synthesizer gemacht – zum Verschenken auf einer Promotion-CD. Diese Promo-CD wurde dann in den USA, für bis zu 560 Dollar versteigert, obwohl das Stück nur 16 oder 17 Minuten lang war. Das fand ich so wahnsinnig, dass ich gesagt habe, machen wir das noch mal „legal“ ! Ich habe dann diese neue längere Variation gemacht, die der ursprünglichen Version – sie war 40 Minuten lang – ziemlich nahe kommt, und habe gesagt, packen wir das auf die „Dreams“ CD mit drauf, damit diese Versteigerei ein Ende hat ! Ich fand es einfach unfair, dass die Leute für eine Viertelstunde Schulze-Musik hunderte Dollars bezahlen sollten. Ich meine, du gibst die Platte umsonst weg, und dann kommen ganz Schlaue und machen damit ein Geschät auf dem Rücken der Leute, die die Musik wirklich hären wollen. Bei diesem Gebot von 560 Dollar habe ich gesagt, jetzt reicht´s !
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