Dziekuje Poland (1983)

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Album-Bewertung Dziekuje Poland (1983)

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............X ich kenne das Album (noch) nicht
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Abstimmungen insgesamt: 15

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The Bishop
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Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von The Bishop » Do 20. Jan 2011, 22:42

ALBUM-INFO
[attachment=0]Poland.jpg[/attachment]
Artist: Klaus Schulze
Titel: Dziekuje Poland
Untertitel: Live '83
Recorded: 1983
Performed: KS, Rainer Bloss (keys)

Titel:
1) Katowice (26:22)
2) Warsaw (24:16)
3) The Midas Hip Hop Touch (25:15) Bonus Track
4) Lodz (20:59)
5) Gdansk (15:45)
6) Dziekuje (05:52)
7) Dzien Dobry! (35:58) Bonus Track

Bemerkungen:
The Midas Hip Hop Touch ist ein Studio-Track aus der gleichen Zeit.
Dateianhänge
Poland.jpg
Poland.jpg (11.31 KiB) 5454 mal betrachtet

ambient
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von ambient » Mi 23. Feb 2011, 12:05

ein er mittelmäßiges album was mich nicht von hocker reißt
einige gute passagen, mehr aber auch nicht
Zuletzt geändert von ambient am Mi 23. Feb 2011, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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The Bishop
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von The Bishop » Mi 23. Feb 2011, 16:20

Hier pflichte ich dir voll und ganz bei, ziemliches Mittelmaß, sowie klanglich als auch musikalisch. Allerdings die Live-Version von Ludwig II von Bayern finde ich ganz interessant.
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spooky
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von spooky » So 27. Feb 2011, 15:21

Ich mag den rauen Sound und die knallharte Sequenz von WARSAW.
Brutal aber genial! Klaus spielt wie unter Strom! Metal meets Minimoog!
Eine der besten Konzertaufnahmen wie ich finde!

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hook
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von hook » Di 24. Mai 2011, 14:22

Mich hat diese angesprochene Härte damals echt irritiert und bisweilen gestört, weils dann echt zu doll wurde. Andererseits ist es eben genau das, was ein Live-Album auszeichnet, nicht nur eine nette Wiedergabe von Studio-Presets, sondern mal "vom Leder ziehen". Das mag gewollt sein, könnte allerdings auch mit den damals reichlichen Mengen Alkohol begründet sein. Muss ich mir mal raussuchen.

Hook

CHRIS LANG
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von CHRIS LANG » Mo 31. Okt 2011, 09:03

das erste stück " katholisch witze " :lol: :lol: :lol: find ich am besten....

der herrliche vocoder rhythm " ta ta tong - ta ta tong " im hintergrund

- fetzig -

beim zweiten tritt klaus zu oft einer katze auf den schwanz.................. :lol: :lol: :lol:

da wird der solosynth so richtig gemurkst und gequält.... :lol: :lol: :lol:

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S-K
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von S-K » Sa 22. Dez 2012, 12:54

Für mich ist Dziekuje Poland der absolute Electronic Rock n Roll Trip Out. Ich höre immer wieder gerne rein, wenn es mal ein wenig agressiver seien soll.
"A day without the music from Klaus Schulze is a lost day" S.K.

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Krass
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von Krass » Do 27. Dez 2012, 18:40

Früher mochte ich das Album gar nicht. Für mich klang es irgendwie zu polnisch vom Sound her.
Allerdings mochte ich zu der Zeit auch Audentity nicht.

Mitlerweile aber fin de ich Audentity und die Live Versionen total Super,
Geht, voll ab wie man so schön sagt.

ambient
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Re: Dziekuje Poland (1983)

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 18:57

Klaus Schulze Spricht über „Dziekuje Poland Live 1983“

This collection is an absolute must for the serious collector and a good starting place for the novice my highest recommendations for this album !
(“Synthetic Pleasure”/USA, Juli 1984)

Die Polen-Tour ß83 habe ich mit dem Keyboarder Rainer Bloss gemacht. Er stammt aus der ehemaligen DDR und hatte mir mal ein Demo geschickt mit einem Polit-Song in der Art von (Bertholt) Brecht & (Kurt) Weill – was natürlich nicht meine Baustelle ist. Aber wir haben uns dann getroffen, und ich habe gemerkt: er kann hervorragend Keyboards spielen ! Wir haben eine kleine Session gemacht, und daraus hat sich eine mehrjährige Zusammenarbeit ergeben, im Studio und auch live.
Polen war 1983 noch hinter dem Eisernen Vorhang, aber eine Auftritterlaubnis zu bekommen, war relativ einfach, weil ich ja Instrumentalmusik machte. Würde ich Songs mit Texten schreiben, hätte man uns wahrscheinlich nicht ins Land gelassen. So aber konnten wir die Einladung des polnischen Veranstalters annehmen und hatten auf der Tour auch keine Probleme mit irgendwelchen Typen von der Staatssicherheit. Obwohl wir in Gdansk wahrscheinlich knapp davor waren, denn da haben wir in der Halle gespielt, in der einen Tag vorher Lech Walensa (Führer der Oppositionellen Gewerkschaft Solidanosc) eine Rede gehalten hatte. Rainer und ich sind auf die Bühne gegangen und haben wie üblich unser V-Zeichen gemacht. Das war nicht politisch gemeint, sondern eher wie „Love & Peace“. Trotzdem haben sie das Foto mit dem V-Zeichen bei der polnischen „Dziekuje Poland“-Ausgabe rausgenommen. Vor dem Konzert meinte Rainer: “lass mich mal allein auf dem Klavier anfangen !“Ich dachte, warum nicht ? Dann hat er die polnische Nationalhymne gespielt, und im Publikum war die Hölle los !
Die Tour hat einen Riesenspaß gemacht. Wir haben in großen Hallen, in die 10.000 Leute reinpassten – und die Hallen waren voll ! Einmal haben wir sogar noch ein zweites Mal gespielt, weil beim ersten Konzert um 19 Uhr nicht alle Leute in die Halle passten. Da haben wir gesagt, wir spielen gleich um 22 Uhr noch mal, und zwar umsonst. Denn wenn von den Leuten so eine Energie zurückkommt, macht sich bei mir keine Erschöpfung breit. Die Polen sind überhaupt ein dankbares Publikum.. Sie sind bereit, sich auch Sachen anzuhören, die nicht Easy Listening sind, sondern ein bisschen anstrengender. Sie sind es einfach gewohnt, genau hinzuhören, sich mit Musik auseinander zu setzten und sich nicht einfach nur berieseln zu lassen. Das ist sicher auch ein Grund, weshalb Polen immer eine so tolle Jazz-Szene Hatte.
Zu den beiden Bonustracks kann ich dem , was (Klaus D.) Müller für dieses Booklet geschrieben hat. Nur noch sagen, das „The Hip Hop Midas Touch“ eine Live-Fassung von „The Midas Touch“ aus der „Jubilee-Edition“ (25-CD-Set, 1997) ist. Und in „Dzien dobry !“ vom Abschusskonzert in Gdansk wollte ich unbedingt meine kleine Ansage drin haben, mit der ich mich beim polnischen Publikum bedankt habe. Das war mir wichtig, weil die Polen so fanatisch waren nicht nur das Publikum, auch die Crew.
Nach dem letzten Konzert in Gdansk sind Rainer und ich mit dem polnischen Stagehands noch in eine Disco, denn wir hatten Hunderttausende von Slotys und wussten, wir dürfen die Währung nicht außer Landes bringen. Also haben wir das Geld mit der Crew auf den Kopf gehauen und haben zum Schluss in der Hotelbar noch Sekt gekauft und an die Leute verschenkt. Die waren natürlich begeistert: “Die Flaschen heben wir uns für Weihnachten auf.“ Die Zöllner am Flughafen haben dann ganz schön gestaunt. Da hing ein Sack mit dem Schild: Polnische Währung bitte hier rein !“ Aber wir hatten nur noch so wenige Münzen, dass es nicht mal zum Telefonieren gereicht hätte. Wir haben die Gage regelrecht verbrannt.
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