Trancefer (1981)

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Album-Bewertung Trancefer (1981)

..........10 Punkte - ein Meisterwerk
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............X ich kenne das Album (noch) nicht
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Abstimmungen insgesamt: 16

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The Bishop
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Trancefer (1981)

Beitrag von The Bishop » Do 20. Jan 2011, 22:33

ALBUM-INFO
[attachment=0]Transfer.jpg[/attachment]
Artist: Klaus Schulze
Titel: Trancefer
Recorded: 1981
Performed: KS, Wolfgang Tiepold (cello), Michael Shrieve (drums)

Titel:
1) A Few Minutes After Trancefer (18:23)
2) Silent Running (18:56)
3) A Few Minutes After Trancefer (Version 33 Halfspeed) (18:17) Bonus Track
4) Silent Running (Version 45) (19:07) Bonus Track
Dateianhänge
Transfer.jpg
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ambient
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von ambient » Di 22. Feb 2011, 20:37

das gefällt mir schon etwas besser
silent running für mich der top titel
hab mir ja selber mal einige stücke auf 33,3 u/min runter kopiert
keine schlechte sache man erhält so neue stücke :D
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von The Bishop » Di 22. Feb 2011, 23:27

Schon interessant, je 2 Versionen desselben Tracks zu haben. Habt Ihr gravierende Unterschiede feststellen können?
:?:

Also bei A Few Minutes After Trancefer hört man schon ab 1:04 einen großen Unterschied, da fehlt eindeutig ein Ton in der Sequenz.
:!:
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von ambient » Di 22. Feb 2011, 23:29

olaf,
das ist wie bei der "tonwelle"
hört sich einfach besser an auf 33,3
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von The Bishop » Di 22. Feb 2011, 23:37

Moment, die Tonwelle gibts ja auch in ner langsameren Version, die natürlich ganz anders klingt, aber hier ist ja lediglich die Abspielgeschwindigkeit anders, die Lieder sind gleich schnell und gleich lang.
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von ambient » Di 22. Feb 2011, 23:48

olaf,
die tonwelle gibt es auf der cd in der schnellen version
wenn man die platte hat kann man sie langsamer hören
muss aber zugeben das ich bei silent running keine unterschiede festellen kann
vielleicht muss ich sie mir mal ganz genau anhören
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von The Bishop » Mi 23. Feb 2011, 15:57

Bei Silent Running höre ich schon zu Anfang gravierende Unterschiede. Die 45er Version ist viel dynamischer, dadurch hört man in der ersten Minute leider störende Hintergrundgeräusche (knurpsende Geräusche), der Rhythmus setzt 10sec später ein, und die Schlagzeugspur ist komplett anders. Je öfter ich es höre, desto unterschiedlicher kommen mir die Aufnahmen vor. Sind aber beide toll.

Die 33 Halfspeed von A Few Minutes After Trancefer ist auch dynamischer, sprich lauter. Dann hört euch mal zwischen 1:50 und 2:00 diese drei knallenden Akkorde an, die fehlen auf der normalen Version völlig. Und dann der Sprung auf 2:14, der war sicher nicht gewollt. Und so gehts weiter, viele kleine Details, die eine komplett andere Version ergeben. Finde ich sehr spannend zu vergleichen.
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spooky
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von spooky » Do 3. Mär 2011, 09:57

Auf der Deluxe Edition von Revisited befinden sich jeweils zwei verschiedene Versionen.
Wie im Booklet beschrieben, wurden bei der Erstellung der Promoalben ja versehentlich
die Tonbänder vertauscht... Bei der 33 Halfspeed Version von A Few Minutes After Trancefer
fällt das sofort auf wie ich finde... Wie auch immer, tolle Platte!

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Krass
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von Krass » Di 25. Sep 2012, 14:58

Ich finde das Album Klasse.
Es gibt Zeiten da läuft es hier ständig. Ich muss nur (wie bei allem) in der richtigen Stimmung dazu sein

ambient
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 18:56

Klaus Schulze Spricht über „Trancefer“ Digi Pack Nr. 014

Der Konkurrenz immer um eine vertrackte Tonwelle voraus, präsentiert sich Schulze zusammen mit dem Perkussionisten Mike Shrieve, der auf seinen zwei Trommeln wahre Wunderwerke vollbringt, und dem Cellisten Wolfgang Tiebold, der mit seinem warmen Strich einen angenehmer Kontrast zu Schulzes oft hartem und in strengen Rhythmusschemata arbeitender Synthesizer bildet.
(„Stereoplay“/Deutschland, Januar 1982)

Michael Shrieve – der Santana-Schalgzeuger, der auf „Trancefer“ Percussion spielt – hatte ich Anfang 1976 durch Stomu Yamashtas „Go“ Projekt kennen gelernt, das er bei (dem englischen Label) Island durchgesetzt hatte. An dem Projekt sollten exponierte Künstler aus verschiedenen Ländern beteiligt sein. Es war als eine Art „Supergroup“ gedacht, aber es wurde dann weniger „super“ als teuer. Aus Deutschland kam ich dazu – wahrscheinlich, weil ich damals auch in Frankreich schon bekannt war. Aus England kamen Phil Manzanera von Roxy Music und Steve Winwood und Rosko Gee von Traffic, aus Amerika Al DiMeola und Michael Shrieve. Live hat das zwar gut geklappt, das Konzert in der „Royal Albert Hall“ (London, 29.Mai 1976) war ausverkauft; aber am Ende hatte man trotzdem unheimlich viel Geld verbrannt. Denn für das Konzert hatte man das London Symphony Orchestra engagiert, und vorne auf der Bühne tanzte das Royal Ballet – obwohl da eigentlich gar kein Platz zum Tanzen war. Danach haben wir noch in Paris im „Palais des Sports“ gespielt (12.Juni 1976), wobei das Album „Go live From Paris“ aufgenommen wurde. Das Konzert war auch ausverkauft; trotzdem hat die Plattenfirma an dieser „Go“-Nummer keinen Cent verdient.
Durch “Go“ hatte ich aber einen Draht zu Michael bekommen. Bei dem Konzert in Paris hatten wir nur das Material der ersten „Go“ – Platte – ungefähr 40 Minuten. Weil das Konzert aber zwei Stunden dauern sollte, haben wir als Zugabe noch andere Sachen gespielt, “Dear Mr.Fantasy“ (von Traffic) oder „Black Magic Woman“ (von Fleetwood Mac). Als dann immer noch 20 Minuten fehlten, habe ich gesagt: “Dann spiele ich die 20 Minuten halt alleine.“ Ich habe also gespielt, und plötzlich setzt sich Michael dazu und fängt an, auf seinem Schlagzeug zu improvisieren. Toll. An der Schulze-Musik gefiel ihm wohl besonders, dass es so lange Stücke waren, bei denen er frei improvisieren konnte. Jedenfalls war er sofort bereit, als ich ihn fragte, ob er auf meinen Wahnfried-Platten(„Time Actor“, 1979; „Tonwelle“, 1981; „Richard Wahnfried Plays Megatone“, 1984) und auf „Tancefer“ und „Audentity“ (1983, CD 15 dieser Edition) spielen würde.
Damals waren solche Kollaborationen auch noch ganz einfach zu arrangieren, es wurden keine großen Verträge gemacht. Wenn man sich als Musiker sympathisch fand, konnte man sich spontan zusammensetzten und eine Platte machen. Heute musst du erst mal die Plattenfirma und vielleicht noch Anwälte fragen, ob du mit dem Musiker überhaupt spielen darfst ! Heute kannst du eigentlich nur noch mit Leuten spielen, die keinen Vertrag haben, bei dem sie mit Haut und Haar geschluckt werden. Den Wolfgang Tiebold , der auf „Trancefer“ das Cello spielt, brauchte ich zum Beispiel nur anzurufen, dann kommt er.
(Mehr Informationen zu Wolfgang Tiebold im Booklet von „Ballett 1“, CD 86 dieser Edition.)
Die Bonustracks unterscheiden sich von den zwei originalen „Trancefer“-Stücken dadurch, dass für die limitierten Sonderpressungen in 33-Halfspeed beziehungsweise 45 rpm andere Mixe benutzt wurden. Und zwar aus Versehen ! Diese Sonderpressungen wurden gemacht, um zu prüfen ob die Bässe bei einer 45er-Pressung tatsächlich intensiver sind; da sei mehr Platz, um sie in die Matrize zu fräsen. Bei der Halfspeed-Aufnahmetechnik sollte der Sound angeblich auch besser sein. Also haben wir diese Versuche gemacht und ein paar hundert LPs davon hergestellt, die aber nicht verkauft wurden; wir haben sie nur an Journalisten und Freunde verschickt, damit sie selbst hören können, ob es bei 45 rpm oder Halfspeed wirklich einen so großen Klangunterschied zu der normalen 33-rpm-LP gibt. Ich fand den Unterschied damals nicht so dramatisch. Warum für diese Tests unterschiedliche Tonbänder benutzt wurden, kann ich mir heute nicht mehr erklären.
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mapri
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von mapri » So 11. Aug 2013, 13:40

Hallo, bin gerade beim Ausruhen, nach unseren 66. habe ich mal die Trancefer aufgelegt, bin überrascht, da schon lange nicht gehört, es lohnt sich´, mal die 70/80er aufzulegen, besonders der 2., doch alles super. Ich wünsche Allen noch einen schönen Sonntag :!: mapri

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Krass
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Re: Trancefer (1981)

Beitrag von Krass » Mo 12. Aug 2013, 20:14

mapri hat geschrieben:Hallo, bin gerade beim Ausruhen, nach unseren 66. habe ich mal die Trancefer aufgelegt, bin überrascht, da schon lange nicht gehört, es lohnt sich´, mal die 70/80er aufzulegen, besonders der 2., doch alles super. Ich wünsche Allen noch einen schönen Sonntag :!: mapri
Das sind eh meine Schulze Lieblingsjahrzehnte. :D

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