Dune (1979)

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Album-Bewertung Dune (1979)

..........10 Punkte - ein Meisterwerk
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............X ich kenne das Album (noch) nicht
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The Bishop
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Dune (1979)

Beitrag von The Bishop » Do 20. Jan 2011, 22:05

ALBUM-INFO
[attachment=0]Dune.jpg[/attachment]
Artist: Klaus Schulze
Titel: Dune
Recorded: 1979
Performed: KS, Arthur Brown (vocals), Wolfgang Tiepold (cello)

Titel:
1) Dune (30:28
2) Shadows Of Ignorance (26:22)
3) Le Mans (23:03) Bonus Track

Bemerkungen:
Der Bonus Track ist live.
Dateianhänge
Dune.jpg
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ambient
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Re: Dune (1979)

Beitrag von ambient » Sa 19. Feb 2011, 00:40

ein gelungenes album
bester track hier "Shadows Of Ignorance"

ich glaube auch das klaus dieses album "dune" genannt hat
weil "frank herbert" sein lieblings science fiction autor ist.
To be lost in Reverie
Niemand ist so verrückt, das er nicht noch einen verrückteren findet, der ihn versteht.
(Friedrich Nietzsche)

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The Bishop
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Re: Dune (1979)

Beitrag von The Bishop » Sa 19. Feb 2011, 04:02

ambient hat geschrieben: ich glaube auch das klaus dieses album "dune" genannt hat
weil "frank herbert" sein lieblings science fiction autor ist.
Laut The Works sollte Shadows of Ignorance zunächst "Arrakis" heißen (der Wüstenplanet im Roman heißt Arrakis). Dass KS den Autor Frank Herbert mochte, meine ich auch mal in nem Interview gelesen zu haben.
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Krass
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Re: Dune (1979)

Beitrag von Krass » Fr 30. Sep 2011, 14:52

"Dune" ist tatsächlich von Frank Herbert inspiriert.

Ich mag diese Platte sehr.

Zuerst mochte ich nur den titeltrack Dune. Der mir den Atem raubte bei all dem Gefühl da drin.
Bei "Shadows of Ignorance" standen mir zuerst die Nackenhaare zu Berge.
Ich habe viele viele Jahre gebraucht mich an diese Rhytmusmaschine und vor allem an Gesang bei Schulze zu gewöhnen.
Heute aber übt beides auf mich eine eigene Faszination aus.
Wünschte es würde mehr Material in der Art geben (wie Heart und Dymagic)

Sehr gelungen zum Abchillen auch der Bonus Track auf der RR Ausgabe.
Jedenfalls läuft diese CD bei mir sehr regelmässig.

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DerTiefStapler
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Re: Dune (1979)

Beitrag von DerTiefStapler » Di 4. Okt 2011, 19:53

Krass hat geschrieben: Zuerst mochte ich nur den titeltrack Dune. Der mir den Atem raubte bei all dem Gefühl da drin.
Bei "Shadows of Ignorance" standen mir zuerst die Nackenhaare zu Berge.
Ich habe viele viele Jahre gebraucht mich an diese Rhytmusmaschine und vor allem an Gesang bei Schulze zu gewöhnen.
Ich meine mich dunkel zu erinnern, daß ausgerechnet Dune eine der ersten LPs war, die ich sozusagen zeitnah
von KS gekauft habe (war sogar danach im KS-Konzert in Hamburg, aber das ist noch eine GANZ andere Geschichte).
Konnte mit der Freiform von Dune (ich meine jetzt den Track) nicht viel Anfang, obwohl einige Passagen trotzdem
sehr berührend sind.
Als ich allerding im Inlay des Albums Lyrics zu Shadows Of Ignorance, bin ich fast vom Stuhl gefallen.
Und dazu muß man wohl kaum noch jemandem erklären, was für eine ... na sagen wir UNGEWÖHNLICHE Art Artur Brown
hat, zu singen. Nachdem allerdings der erste Kulturschock überwunden war (dankbarer Weise ist KS ja gerne mal für
solche Momente zu haben), gehörte Shadows... einige Jahre zu meinen absoluten Lieblingstracks elektronischer
Musik überhaupt.
Aber danach war dann auch plötzlich ganz Schluß mit KS für ca. 15 Jahre ...

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Krass
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Re: Dune (1979)

Beitrag von Krass » Di 4. Okt 2011, 20:02

Naja ich habe erst bei Midditeranean Pads aufgehört mir Schulze Platten zu kaufen.
Arbeite das gerade nach was er danach gemacht hat. Bisher bin ich nicht beeindruckt aber vieleicht kommt das noch.
An die 80er konnte ich mich auch lange nicht gewöhnen.

Arthur Brown ist ein wirklich fantastischer Sänger. Sein Gesang ist schallend und umfasst mehrere Oktaven.
Da sieht man richtig mal was für 0815 Dösis bei DSDS gecastet werden.

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DerTiefStapler
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Re: Dune (1979)

Beitrag von DerTiefStapler » Fr 7. Okt 2011, 17:02

Krass hat geschrieben: Arthur Brown ist ein wirklich fantastischer Sänger. Sein Gesang ist schallend und umfasst mehrere Oktaven.
Da sieht man richtig mal was für 0815 Dösis bei DSDS gecastet werden.
Artur Brown ist eine Klasse für sich ... und Shadows Of Ignorance ist ein echter Showcase für sein Talent.
Natürlich auch für das von KS.

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The Bishop
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Re: Dune (1979)

Beitrag von The Bishop » Mi 12. Okt 2011, 01:28

Wusstet Ihr, dass Dune nicht nur durch KS' Liebe zu Frank Herbert entstand, sondern dass Klaus tatsächlich gefragt worden war, ob er für den Film die Musik machen wolle? So erzählt er es jedenfalls in einem Interview, welches im Bonusmaterial der Angst-DVD zu finden ist...

Stellt euch mal diesen geilen Film komplett mit KS-Musik vor... *gänsehaut* :shock:

Schade, dass da nichts draus wurde... :(
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DerTiefStapler
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Re: Dune (1979)

Beitrag von DerTiefStapler » Sa 15. Okt 2011, 13:56

The Bishop hat geschrieben:Wusstet Ihr, dass Dune nicht nur durch KS' Liebe zu Frank Herbert entstand, sondern dass Klaus tatsächlich gefragt worden war, ob er für den Film die Musik machen wolle? So erzählt er es jedenfalls in einem Interview, welches im Bonusmaterial der Angst-DVD zu finden ist...

Stellt euch mal diesen geilen Film komplett mit KS-Musik vor... *gänsehaut* :shock:

Schade, dass da nichts draus wurde... :(
Das Bonusmaterial von Angst (DVD) scheint ja echt der Hammer zu sein .... also klare Kaufansage ?

Ich habe "Dune" nur einmal vor URZEITEN im TV gesehen, hat mich nicht so richtig mitgerissen. Jetzt
weiß ich, was fehlte : Der Soundtrack von KS ... :lol:

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The Bishop
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Re: Dune (1979)

Beitrag von The Bishop » Sa 15. Okt 2011, 15:01

DerTiefStapler hat geschrieben: Das Bonusmaterial von Angst (DVD) scheint ja echt der Hammer zu sein .... also klare Kaufansage ?
Naja, ein 16min Interview und eine Cover-Diashow von 1 Minute...nicht wirklich viel...

...aber wenn dann NUR die Special Edition mit 2DVDs (mit dem Ball auf dem Cover)

--> http://www.amazon.de/Angst-Special-DVDs ... 596&sr=8-1

Die "normale" DVD hat kein KS-Bonusmaterial... :idea:
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Re: Dune (1979)

Beitrag von DerTiefStapler » So 16. Okt 2011, 14:54

The Bishop hat geschrieben:
DerTiefStapler hat geschrieben: Das Bonusmaterial von Angst (DVD) scheint ja echt der Hammer zu sein .... also klare Kaufansage ?
Naja, ein 16min Interview und eine Cover-Diashow von 1 Minute...nicht wirklich viel...

...aber wenn dann NUR die Special Edition mit 2DVDs (mit dem Ball auf dem Cover)

--> http://www.amazon.de/Angst-Special-DVDs ... 596&sr=8-1
Schade, daß er dieses Interview nicht auf den LVE - Serien oder als Bonus zu den Re-Releases mit draufgepackt hat.

spooky
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Re: Dune (1979)

Beitrag von spooky » Di 25. Okt 2011, 09:17

Besonders die monotone, sich aber ständig verändernde MOOG-Bass-Sequenz bei
Shadows Of Ignorance finde ich stark! So bei Minute 8'35 oder vor allem wenn
der Bass ab Minute 11'10 so richtig heftig pulsiert...
Dazu der gebetsartige Gesang von Arthur Brown... großartig! Meine Lieblingsstelle
ab 10'57, "Oh Lord upon the God of all behind the universe...." 8-)

CHRIS LANG
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Re: Dune (1979)

Beitrag von CHRIS LANG » Mo 31. Okt 2011, 08:38

dune beschreibe ich mit wenigen worten

als ein durchdachtes dynamisch pulsierendes meisterwerk

neben mirage und x

- best -

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Krass
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Re: Dune (1979)

Beitrag von Krass » Sa 19. Nov 2011, 01:08

Höre es gerade wieder....
Nach dem ich die letzten Tage aussschlisslich mit dem Schulze ab 1990 bis Heute verbrachte.

Dieses Gefühl habe ich bisher nicht wieder gefunden...

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Re: Dune (1979)

Beitrag von Krass » Mo 23. Jan 2012, 15:20

Total Cool.
Ich habe noch mehr Stücke mit Arthur Brown und der Rhytmussmaschine enddeckt und zwar auf "La Vie Electronique" Alben :)

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Re: Dune (1979)

Beitrag von spooky » Di 20. Mär 2012, 11:51

Das Titelstück Dune empfinde ich ähnlich wie Sebastian im Traum
als spannendes Klanghörspiel. Das Zusammenspiel mit Wolfgang Tiepold paßt
wunderbar zu der von KS erzeugten atmosphärischen Dichte! Als Soundtrack
zum Film sicherlich interessant. Die kräftigen orchestral klingenden Akkorde
erinnern mich sogar an die später veröffentlichte Original Filmmusik von TOTO.
Unschlagbar finde ich übringens auf dem Original Soundtrack den traumhaften
Prophecy Theme von Brian Eno...

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The Bishop
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Re: Dune (1979)

Beitrag von The Bishop » Di 20. Mär 2012, 17:21

spooky hat geschrieben: Unschlagbar finde ich übringens auf dem Original Soundtrack den traumhaften
Prophecy Theme von Brian Eno...
Ohja, das Prophecy Theme höre ich oft in Endlosschleife, wenn ich mich so richtig entspannen will, phantastisch...

hier: http://www.youtube.com/watch?v=UWFm2LIYNjg
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Re: Dune (1979)

Beitrag von ambient » Fr 19. Apr 2013, 18:53

Klaus Schulze Spricht über „Dune“
DUNE is Schulze´s elevent album, and he still sounds alive and creative. Most of his fellow synthesizer artists have used up their ideas years ago, but Klaus Schulze keeps groving. (“Record Review”/USA, April 1980)
“Dune” bezieht sich natürlich auf die berühmte Science-Fiction-Trilogie von Frank Herbert – das war ja meine Bibel damals, wie für andere Leute ihr Tolkien („Herr der Ringe“). Tolkien war mir zu fantasy - mäßig, aber „Dune“ hat mich so fasziniert, das ich alle 3 Bände immer wieder gelesen habe, wie eine Schleife.
Wolfgang Tiebold – der Cellist der auf „Dune“ spielt – habe ich 1978 kennen gelernt, als ich für den Filmproduzenten Manfred Menz den Film- Soundtrack „Barracuda“ (nicht als Album veröffentlich) aufgenommen habe. Ich war im Studio Panne-Paulsen in Frankfurt am Main, hatte mit den Keyboards schon alles fertig eingespielt und wollte noch ein Orchester haben. Also rief Eberhard Panne Wolfgang Tiebold an, der zum Sinfonie Orchester des Hessischen Rundfunks gehörte und auch zeitgenössischen Jazz spielte, zum Beispiel in der Matthias Frey Group. Ich habe ihn gefragt, ob sein Orchester zu einem Sequencer spielen kann. Tiebold meinte:“ ja, das können wir machen. Es kostet nur 10.000 (Deutsche Mark) pro Stunde“ Das war damals zwar viel Geld, aber ich habe gesagt „In Ordnung“ und habe 8 Violinisten, 3 Viola-Spieler, 3 Celisten und einen Kontrabassisten engagiert. Und es hat sich gelohnt, denn daraus ist „Ludwig II von Bayern“ (auf dem Album „X“, 1978) geworden. Nur kam der Dirigent mit dem Sequencer nicht zurecht, so dass wolfgang Tiebold irgendwann sagte:“ ich dirigiere jetzt mal !“ Und da klappte es plötzlich. Dann habe ich ihn auch gleich das Cello in „Kleist (auf „X“)spielen lassen. Und weil ich außer ihm keinen Orchestermusiker kannte, der ohne Noten improvisieren kann, habe ich ihn auch für „Dune“ ins Studio geholt.
Mit Arthur Brown, der die Vocals für „Shadows Of Ignorance“ gemacht hat, war es eine ziemlich komische Geschichte. Zur Zeit von „Mirage“ (1977) war ich bei Island Records unter Vertrag. Eines Tages war ich bei Island in London, und dort habe ich ihn kennen gelernt. Ich war ja auch ein riesiger Fan von The Crazy world Of Arthur Brown, ihren Hit „Fire“ (1968) fand ich mörderisch ! Und erst seine Auftritte – mit einem Kran runter auf die Bühne und auf dem Kopf diesen Kranz mit dem brennenden Kerzen !
Also, Arthur Brown war wirklich crazy. Als er mit mir auf Tour war (Oktober/November 1979), vergaß er öfter das Konzert. Denn vor jedem Konzert ging er erst mal Hühnchen essen. Irgendwann tauchte er auf, und ich sagte:“Mensch, Arthur, bist du wahnsinnig ! Du hast das Konzert vergessen !“ Er sagte: „Oh ja, das habe ich vergessen, das Hühnchen war wieder so lecker !“ Eigentlich war er sehr sympathisch, und die Zusammenarbeit war auch angenehm. Bei „Shadows Of Ignorance“ haben wir uns einfach zusammengesetzt, haben den englischen Text entworfen, und Arthur hat ihn – weil er nun mal Engländer ist – verfeinert und Wortspiele eingebaut, die ich ganz lustig fand. Aber mit ihm auf Tour zu sein, war schon manchmal hart. Denn er hatte halt seine Eigenarten, dagegen konntest du nichts machen.
Der Bonustrack „Le Mans“ stammt übrigens von dieser „Dune“-Tour Ende 1979. Aber frag mich nicht, ob ich daran noch Erinnerungen habe ! Denn die Tour war heftiger Stress – 40 Konzerte in 2 Monaten ! So was würde ich heute nicht mehr machen. Auch aus einem anderen Grund: wenn du fast jeden Abend ein Konzert hast, läuft sich das tot. Zum Schluß schleicht sich Routine ein, das kannst du gar nicht verhindern. Aber das finde ich selber langweilig, und auch gegenüber den Leuten im Publikum finde ich unfair, so ein Routine-Programm abzuspulen. Darum mache ich heute nur noch seltene Solo-Konzerte, wo es richtig Spaß macht und man für jedes Konzert eine eigene Musik oder zumindest ein Gerüst komponiert. Ich spiele ja in Konzerten ist für mich Adrenalin angesagt, und das heißt, du musst immer was Neues spielen, und du musst es vor allem durchspielen, Selbst auf die Gefahr hin, dass du dich in eine Sackgasse spielst und dich fragst: “Wie komme ich aus diesem Scheiß-Solo wieder raus ?“
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Re: Dune (1979)

Beitrag von S-K » Mo 13. Mai 2013, 13:18

Der Titeltrack "Dune" ist ein wahres Meisterwerk. Es ist spannend,faszinierend, bedrohlich usw. Eine wirkliche tolle elektronische Klanglandschaft. Die Arbeiten mit Tiebold seh ich sowieso als die besten von Schulze an. Bei "Dune" seh ich förmlich eine düstere Wüstenlandschaft vor mir. Von den eher abstrakten und dunklen Stücken von Schulze mag ich "Dune" am meisten. Ich könnte es mir auch gut in dem Film von Lynch vorstellen. "Shadow of Ignorance" ist dann wieder das genaue Gegenteil. Der Gesang von Arthur Brown stört mich hier eher weniger, obwohl ich lieber die instrumentalen Sachen liebe. Dem Bonustrack ist ganz ok, hört man einmal und dann eher selten. Aber wie gesagt, beim Titeltrack bekomm ich Gänsehaut.
"A day without the music from Klaus Schulze is a lost day" S.K.

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Re: Dune (1979)

Beitrag von Krass » Di 14. Mai 2013, 17:32

Gebe dir Recht. Der Titeltrack ist ganz grosses Kino.
Löuft bei immer noch sehr Regelmässig. Man fühlt förmlich die Wüste und die Weiten.
schon das Cover flimmert vor Hitze

Nach dem einen beim ersten mal hören der Titeltrack vom Hocker gehauen hat.
Setzte mit der B Seite der totale Kulturschock ein :lol:
Gesang bei Klaus? Wusste lange nicht was ich davon halten sollte
Heute aber finde ich die Arthur Brown Stücke sehr gut. Es kamen ja noch ein paar dazu (...Live..., La Vie Electronique....)
Gefällt mir besser als Lisa.

Aber der Titeltrack bleibt für mich eines der besten Stücke von Klaus überhaupt.

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